ARTEFAKT – von Fake to pretend

Artefakt ist Medientheater für das 21. Jahrhundert. Das alte Genre Schattentheater trifft auf neue Medientechnologien und erkundet das Verhältnis von Körper und Objekt in einer Zeit rasanten technologischen Wandels. Eine Artistic Research mit Schattenkörpern, Laser-Silhouetten und Laterna magica, in dessen Verlauf die Untersuchung der Spiel- und Möglichkeitsräume des Schattentheaters im 21. Jahrhundert bald schon wie eine geisterhafte Séance anmutet.

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Mit: Henriette Schmidt, Benno Heisel, Ulrich Eisenhofer, Edoardo Colaiacomo
Text und künstlerische Leitung: Benno Heisel, unter Verwendung von Achim von Arnims Das Loch oder Das wiedergefundene Paradies
Szenografie: Edoardo Colaiacomo, Ulrich Eisenhofer, Benno Heisel
Dramaturgie: Stefanie Fischer, Rose Reiter
Produktionsassistenz: Mira Grötzner

Wieso sich das Leben leicht machen, wenn es doch eigentlich viel komplizierter ist? Bei ARTEFAKT besitzt diese Einstellung höchste Priorität und wird bis zum Ende konsequent verfolgt. Hat sich der vom Format und der Denkweise anfänglich verwirrte Zuschauer daran gewöhnt, wird der Rest des Abends zu einer unterhaltsamen, zum Mit- und Nachdenken anregenden Entdeckungsreise, die irgendwo zwischen Sinn und Unsinn verläuft.

(theater-to-go, 22.01.2014)

Was man heute das Digitale und Virtuelle nennt, das ist eben kein faktisch eintretendes geschichtliches Ereignis, sondern „Artefakt“ zeigt es als historisch verbindendes Kontinuum, wiederholt es auf der Bühne und belebt es damit aus seiner scheinbar grenzenlosen Form, als Maschine, neu.

(mucbook, 23.01.2014)

Uraufführung: 11. Januar 2014
Vorstellung am 12. Oktober 2014 im Rahmen des RODEO. Münchner Tanz- und Theaterfestivals

Eine Produktion des Rationaltheaters München