LILI MARLEEN – von Roy Prinzessin

Mit unbestechlicher Reflexion, makaberem Zynismus und illusionsloser Kaltblütigkeit beschreibt LM ihre Rolle in der Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten. Ihr eigenes Schicksal erwähnt sie mit keinem Wort.
Nicht das Ungewöhnliche wird in diesem Stück geschildert, sondern das was Millionen von Frauen in fast jeder kriegerischen Auseinandersetzung erleben. Eine Seite des Krieges, die systematisch beschwiegen wird.

Lili Marleen ist ein document politique und viel mehr noch ein document humain.

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Mit: Sabrina Hertle, Adrian Castilla, Jesús Fernandez de Castro, Wolf Orreal
Tanz: Tanya Rydell Montan
Bühnenbild / Lichtdesign: Julia Arbeiter, Sandra Göhringer, Stephan Seibl
Videodesign & Tonkollagen: Wolforreal
Technik: Julia Arbeiter
Regieassistenz: Amrei Scheer
Regie: Dietmar Höss
Autor: Roy Prinzessin
Übersetzung: Adrian Castilla
Produktion: Dietmar Höss

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Eine Anti-Kriegsgeschichte, die den Krieg in seiner Ganzheit vor Augen führen soll. (…) In diesem Stück, in dem sich der Autor auf historische Dokumente von erschreckender Echtheit bezieht, britische und amerikanische Abhörprotokolle sowie Soldatenbriefe von der Front, geht es nicht allein um Nazis und Russen. Es geht um den universellen Charakter des Krieges, um Sieger, die Beute machen, egal wann, egal wo.
(Süddeutsche Zeitung, 05.10.2017)
Premiere: 12. Oktober 2017
Vorstellungen: 13. / 14. / 15. Oktober, 14. / 15. / 16. / 17. November 2017
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Eine Produktion des Rationaltheater München e.V.
in Zusammenarbeit mit dem