There is no Planet B

People take part in the Global Climate Strike of the movement Fridays for Future, in Munich, Germany, September 20, 2019. The slogan on the sticker reads: "could have, would have, wanted, do it!". REUTERS/Michael Dalder

An einem Freitag im August 2018 verweigerte die 15-jährige Schülerin Greta Thunberg mit der Botschaft „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima) den Schulbesuch. Aus ihrem einsamen Protest gegen die unzureichende Klimaschutzpolitik der schwedischen Regierung hat sich mittlerweile eine globale Jugendbewegung geformt, die auch in München freitags unter dem Slogan „Fridays for Future“ (FFF) protestiert.

Die Demonstrierenden wollen auf klimapolitische Missstände hinweisen und Druck auf die Politik aufbauen, um diese zu weitreichenderen Klimaschutzmaßnahmen zu bewegen. Unter Verweis auf die eigene Zukunft mahnen sie vor allem die Einhaltung des Pariser Klimaübereinkommens von 2015 an, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C festschreibt. Ihre Forderungen sind radikal, doch dabei berufen sich die Aktivisten auf Empfehlungen von Klimaforschern zur Erreichung des Zwei-Grad-Zieles

Was sind die Ziele von Fridays for Future für Deutschland? Welche Vorschläge gibt es insbesondere auch für München? Und gleichzeitig: Wie kann man die Maßnahmen so gestalten, dass am Ende nicht die sozial Schwächeren „die Suppe auslöffeln“ müssen?

Etienne Denk und Benedikt Heyl sind beide Aktivisten bei Fridays for Future München und werden ihr Anliegen persönlich vortragen. Dann starten wir in die Diskussion!

 

Mit Unterstützung des Rationaltheater München e.V.

Eintritt: FREI

Einlass: 18:30 Uhr

Beginn: 19:30 Uhr