werk[statt] 4

Erneut hat die werk[statt] junge Autor*innen in ‚politischen Umständen‘ gesucht und gefunden. Während Jan Geiger den sozialen Widersprüchen, aber auch den Nischen der Selbstverwirklichung in München nachspürt, geht es im Lyrikband mit dem geheimnisvollen Titel „O.“ von Christoph Georg Rohrbach (parasitenpresse 2016) um die polnisch-tschechisch-deutsche Grenzregion und ihre Geschichte.

Moderiert von Slata Roschal & Fabian Widerna

 

DIE AUTOREN

Jan Geiger, geboren 1987 in Tübingen, studierte „Literarisches Schreiben“ an der Universität Leipzig und „Soziale Arbeit“ an der Hochschule München. Sein Stück „Kow Loon“ wurde 2015 am Landestheater Coburg uraufgeführt. Seit 2012 werden seine Stücke vom Dreimaskenverlag München verlegt. Sein Text „drag me out!“ wurde im Rahmen des Serienprojektes MÜNCHNER SCHICHTEN 2018/19 (Folge 8) uraufgeführt. Die Episode wurde zu den bayrischen Theatertagen 2020 eingeladen. Zuletzt feiert sein Stück INNUENDO (eine Zusammenarbeit mit der Regisseurin Lea Ralfs) im Pathos Theater Premiere. Er arbeitet als Sozialarbeiter in der Suchtberatung.

www.jangeiger.de

 

Christoph Georg Rohrbach wurde in Blankenburg (Harz) geboren. Dort wuchs er auf und besuchte das örtliche Gymnasium. Danach folgte ein Studium der Germanistik, Geschichte, evangelischen Religion und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Greifswald und der Jagiellonen-Universität in Kraków. Seine Gedichte wurden in unterschiedlichen Zeitschriften und im Internet veröffentlicht. Sein Lyrikheft O. Gedichte erschien 2016 in der Kölner parasitenpresse. Einige Gedichte aus dem Zyklus wurden in das Griechische übersetzt. Er lebt und arbeitet am Harzrand.

Christoph Georg Rohrbach: O.

 

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 9 Euro / Erm. 6 Euro

 

Mit Unterstützung des Rationaltheater München e.V., gefördert von: