Presse

„Shame“, ein aufregendes Solo von Marie Golüke
„Für ihre Verhältnisse ist ‚Shame‘ fast ein zurückhaltender Abend. (…) Golüke ist sehr konzentriert, will zum Denken anregen. (…)  Und es passiert etwas sehr Grandioses bei diesem Solo, für das Golüke Förderung in Hamburg und Berlin erhielt und das das Rationaltheater mit dem Ballhaus Ost in Berlin und dem Hamburger Monsuntheater produziert: Golüke fragt das Publikum, sehr direkt, sehr freundlich – und alle öffnen sich. Die Menschen reden über Scham und Scheu, erzählen sehr persönliche Dinge, reden miteinander. Mit ihrer Selbstdarstellung schafft Golüke den Rahmen, innerhalb dessen sich die Zuschauer trauen, öffentlich zu reden. Das geht nach der Vorstellung weiter.“ (Egbert Tholl) Ganze Kritik lesen

Süddeutsche Zeitung  vom 23. März 2017

 

SLAM DRÜBER – Es geht um die Wurst
Monatlich im Rationaltheater: Stadt, Land, Fluss
Es geht tatsächlich um die Wurst. Um die Teewurst, genauer gesagt. Die gibt es immer, diesmal sogar auch eine vegetarische Fleischwurst. Wobei man zugeben muss, dass die nicht ganz so gut ankommt. Vielleicht, weil da mehrere Dinge nicht zusammenpassen, wie Alex Burkhard vermutet. Und Alex Burkhard muss es wissen, denn gemeinsam mit Pierre Jarawan lobt er die Preise aus, die jeden dritten Mittwoch im Monat im Schwabinger Rationaltheater zu holen sind. Und dies bei einem ganz simplen Spiel: „Stadt, Land, Fluss.“ (…) Die Show im Rationaltheater ist etwas, wohin man im Alter um die 30 mit seinen Freunden geht, wenn man Lust auf Vieles hat: Spiel, Bar, Konzert und Lesung. (…) Den ganzen Artikel lesen

Süddeutsche Zeitung  vom 31. März 2017

 

Zeit der Ungewissheit (…) „Warten auf Morgen“ heißt das Bühnenstück der Münchner Autorin Ayna Steigerwald, mit dem sie an diesem Dienstag, 22. November, im Rationaltheater Premiere feiert. Dabei legt Steigerwald den Fokus darauf, wie die Zeit des Ausharrens und der Ungewissheit das leben der Menschen bestimmt. Sie untersucht das Warten im Hinblick auf Einflussfaktoren wie Macht und Ohnmacht, Reichtum und Armut. (…) Den ganzen Artikel lesen

Süddeutsche Zeitung  vom 22. November 2016

 

Im Gespräch bleiben (..) Oder im Omnibus: 100 europäische Autoren fahren derzeit in wechselnden Gruppen im Bus quer durch Europa, haben dabei jede Menge Gelegenheit zu quatschen und machen zwischendurch in München Station (10. Juni Rationaltheater) (..) zu „Stimmen aus Europa – meine drei lyrischen ichs und Liaison präsentieren CROWD“ am 10. Juni

Süddeutsche Zeitung  vom 6. Juni 2016

 

Bilder des Schreckens.„Die Scheune“ von Gerhard Zahner als Hörstück. (…)“Die Produzenten und Händler von Waffen bleiben, wie in allen Kriegen dieser Menschheitsgeschichte, auch in unserer Gegenwart weitgehend unbehelligt,“ erläutert Gerhard Zahner sein Anliegen. (…) „Theater und Zuschauer kämpfen gemeinsam gegen das Verbrechen des Krieges, auch gegen das Vergessen“. Davon ist der Autor überzeugt. Im kommenden Jahr wird „Die Scheune“ in Berlin als Theaterstück Premiere feiern.

Süddeutsche Zeitung vom 25./26. Mai 2016

 

Ballett der Gegenstände. Schwebeteilchen spielen die Hauptrolle im Leben des Künstlers Robert Klein. Ein Schwebeteilchen, das kann alles sein, was klein und leicht ist und beim Schweben Licht bricht. Robert Klein schafft sphärische Lichtwelten, filigran und witzig, manchmal nur einige Zentimeter groß. (…) Derzeit baut er seine Lichtinstallationen im Rationaltheater an der Hesseloherstraße nahe der Münchner Freiheit auf.

Süddeutsche Zeitung vom 23.3.2016

Tonspur. In der Reihe „Tonspur“ präsentiert das Rationaltheater mit dem ukrainischen Indie-Duo Zapaska nun bereits zum achten Mal ein Ensemble, dessen Kompositionen den Soundtrack zu einem Stummfilm liefern . (…) Damit finden Film und Musik auf der Ebene kultureller Herkunft zueinander. (…)

Süddeutsche Zeitung vom 18.2.2016

Nadas Engel. Dietmar Höss ist Leiter des Schwabinger Rationaltheaters. Im September war dort die Uraufführung seines unter Pseudonym geschriebenen Stücks „Lost Wings“ – eine Geschichte über die Liebe zwischen einer dunkelhäutigen Klofrau, die einer rassistischen Gewalttat zum Opfer fällt, und einem menschgewordenen Engel. Am 13., 14., 15. und 16. Oktober steht das Stück wieder auf dem Programm. Im Gespräch erklärt Höss, was „Lost Wings“ mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte zu tun hat.

Das ganze Interview lesen: SZ online vom 8.10.2015